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Zu müde, keine Zeit, keine Muße

Im Moment ist es hier ja recht ruhig. Ich freue mich, wenn ich wenigstens die Freitagslieblinge mitmachen kann. Oder das Wochenende in Bildern. Oder 12 von 12. Das finde ich schön als Dokumentation für mich selbst.

Und sonst? Sonst bin ich müde. Der Schlaf des Glücksbabys ist leider weiterhin nicht der bester. Bzw. ihr (sein, jajaj, DAS Baby) Schlaf ist prima. Nur hat es mindestens alle drei, eher alle zwei, manchmal stündlich das Bedürfnis mal zu fühlen, ob Mama noch da ist. Und wie macht man das? Indem man ein paar Töne ausstößt, nach der Brust sucht, das Mündchen öffnet, andockt, nuckelt und sich sicher ist, dass Mama noch da ist. Dann dreht man sich um. Und schläft weiter. Und Mama ist wach. Das schlaucht. Das macht müde. Zu müde.

Diese Müdigkeit zieht sich über den Tag. Und da kann das Babylein auch nur schlafen, wenn es im Wagen gefahren wird oder – ratet mal! – an der Brust eindämmert. Und das heißt für mich? Ich bin beschäftigt. Jipiee… Entweder ich marschiere durch die Gegend oder ich wasche Wäsche oder ich mach was im Garten, gehe einkaufen oder aber, eins aus zwanzig, ich schlafe mal mit. Wie ein Stein. Richtig tief. Wie heute. Und deshalb habe ich keine Zeit für meine Artikel, meine Ideen, meine DIYs oder Rezepte. Denn auch das Kochen fällt hier gerade nur rudimentär aus. Keine Zeit.

Und sollte ich dann mal ein paar Minuten habe, fehlt mir die Muße. Ich denke, ich müsste unbedingt und eigentlich noch dies oder das erledigen, oder ich recherchiere verliere mich im Internet. Aber endlich mal wieder meine Gedanken aufschreiben. Fehlanzeige. Keine Muße.

Ich hoffe, das wird wieder besser. Das mit dem Schlafen und mit der Müdigkeit. Dann gehen einem auch die Alltagsaufgaben wieder leichter von der Hand. Und das schafft Zeiträume. Kleine Fenster für die Muße, die ich brauche, um den Badschrank fertig umzugestalten, etwas über das Mamasein aufzuschreiben, einen Beikostpost zu verfassen, meine neuen Sofakissenbezüge aus dem tollen Stoff zu nähen, der bereitliegt… und so weiter.

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5 Kommentare zu „Zu müde, keine Zeit, keine Muße

  1. Hach, das versteht wohl jede Babymama. Mir hat es in letzter Zeit geholfen, mir eine toDo-Liste für die Woche zu machen. Da stehen am Tag aber so wenig und auch ganz simple Dinge drauf, die ich schnell abhaken kann. So hab ich trotzdem das Gefühl was zu schaffen (wenn auch wenig), lasse mich nicht so schnell ablenken und mach mal eine Sache fertig anstatt zig Dinge gleichzeitig und nicht fertig. Es kommt bestimmt bald mal wieder ein Morivationsschub.

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  2. Kann dich bestens verstehen..Ich nutze die Still-Sitzungen, um einhändig ein paar Dinge zu erledigen (so auch jetzt, allso entschuldige die Tippfehler :D) Schlaf, Zeit und Muße ist auch bei mir Mangelware… Ich mach mir auch Listen und schreibe da auch so Sachen wie: „In Ruhe Kaffee&Kuchen“ drauf! Das gönn ich mir dann auch (notfalls mit <baby an der Brust), damit ich zumindest etwas am Ende des Tages abhaken kann 🙂

    Liebe Grüße!!

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