Allgemein · Familienglück · Leben als Familie

4 Monate Glücksbaby

Schon wieder ist ein Monat um. Vier Monate ist das Glücksbaby jetzt schon bei uns. Und damit quasi über einem Jahr in unserem Leben. Denn vor mehr als einem Jahr wussten wir bereits, dass ein wunderbares kleines Menschlein auf dem Weg zu uns ist. Wie schnell die Zeit dann doch vergangen ist und wie unvorstellbar es ist, sie nicht bei uns zu haben.

Der Anfang diesen Monats startete ein wenig quängelich. Ein Schub war es laut der üblichen Tabelle nicht. Was es sonst war, weiß ich auch nicht. Jedenfalls wissen wir nun auch, wie es ist, wenn nicht den ganzen Tag gelacht wird.

4 Monate Glücksbaby

Liebes Kind,

wieder ist ein Monat vergangen und ich möchte Deine Schritte festhalten. Für Dich später einmal und für mich, damit ich mich später leichter an diese wunderbare Zeit erinnern kann.

Im Laufe diesen Monats hast Du gelernt, Dein Köpfchen in der Bauchlage unendlich lange zu halten. Hebt man Dich wie ein Flugzeug in die Höhe, ist Dein ganzer kleiner Körper gespannt und Du liegst wie ein Brett in der Luft und lachst. Um diese Körperspannung würde Dich sicher mancher Sportler beneiden. Unfassbar. Relativ am Anfang des Monats hast Du Dich zweimal vom Bauch auf den Rücken gedreht, vielleicht weil es minimal abschüssig war auf dem Sofa in Richtung Ritze. Wiederholt hast Du das bis zum Ende des vierten Monats nicht. Aber dann, gleich zweimal hintereinander. Und auch der Papa war dabei. Großartig! Wir waren begeistert und Du hast Dich auch gefreut, dass Deine Anstrengung Früchte getragen hat. Bravo, Baby!

Außerdem hast Du Dein Greifen perfektioniert. So hältst Du Dich auf dem Arm manchmal in meinen Haaren fest (toller Fortschritt! ;-)), es reicht Dir nicht mehr Dein Holzwindspiel anzustoßen, sondern Du greifst fest in den Ring und zerrst wie verrückt an der ganzen Sache. Der kleine weiße Sollihase wir gerne gehalten, Du zerreist Küchenpapier an der Perforation und nimmst den Kochlöffel in die Hand. Was ein großes Mädchen!

Dein Schlaf ist unruhiger geworden. Habe ich mich am Anfang noch darüber gefreut, wie gut das alles klappt und wie easy es ist (Unser Abendritual), einmal in der Nacht zu stillen, sind wir momentan und in den letzten drei Wochen bei drei bis sechsmal angelangt. Meine Güte, was ist da nur los. Ich bin dazu übergegangen, Dich nicht in Dein Beistellbettchen zurückzulegen, denn dann wachst Du auf. Du willst ganz nah bei Mama sein und das raubt wiederum mir den Schlaf, weil ich ständig Angst habe, Dir mein Kissen oder die Decke über den Kopf zu legen. Und dementsprechend müde schleppe ich mich durch viele Tage. Und doch ist erstaunlich, was so alles geht. Auch mit wenig Schlaf.

Version 2

Auch Deine Erzählweise entwickelt sich weiter. In diesem Monat hast Du insbesondere die Lautstärke entdeckt. Du liebst es, wenn man Dir in ähnlichen Melodien, wie Du sie produzierst, antwortest. Dann lachst Du und manchmal entsteht wie ein Wettstreit, wer „lauter kann“. Ein großer Spaß. Außerdem hast Du es perfektioniert, Bläschen aus Spucke zu machen. In diesem Zusammenhang kommen auch neue Laute aus Deinem kleinen Mund: wwss und bww und Ähnliches. Oft hat man das Gefühl, Du möchtest einem spannende Geschichten mitteilen. Und wir hören Dir dann ganz aufmerksam zu. So, wie wir es unser ganzes Leben tun wollen. Zuhören, was Du erlebst, berichtest, fühlst, worüber Du Dich freust, was Dich zum Nachdenken bringt. Wir werden Dir immer zuhören und für Dich da sein.

In desem Sinne, Baby. Wir lieben Dich!


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9 Kommentare zu „4 Monate Glücksbaby

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