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Unser Abendritual

Bisher – Gott sei Dank, ich will es nicht beschreien – klappt das mit dem Schlafen bei uns ganz gut. Von Anfang an haben wir ein festes Ritual. Und das soll ja der Schlüssel zur Nachtruhe sein. Bei uns sieht das so aus:

Zwischen 20 und 21 Uhr bereiten wir im Schlafzimmer alles vor. Das heißt, der neu eingebaute Dimmer in der Nachttischlampe wird aktiviert und die Schlafmusik leise angeschaltet. Der Schlafsack liegt zum Anwärmen über der Heizung und wartet auf seine Besitzerin.

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Als nächstes wird das Babymädchen in die obere Etage getragen. Wir erzählen ihm, dass jetzt Schlafenszeit ist, es eine neue Windel kriegt und wir den Schlafanzug anziehen. All das passiert dann bei gedimmtem Licht unter der Wärmelampe. Meist macht das der Papa  und verbringt genauso wie am Morgen wertvolle Zeit mit dem Baby.

Das bettfeine Baby kommt dann in sein kleines „Balkonbettchen“ und auch die Mama – meist schon recht müde und erschöpft – nimmt ihren Platz daneben ein. Oft erzählt das Glückskind dann vor sich hin und begeistert uns mit den unterschiedlichsten Lauten. Manchmal ist es abends aber auch quängelich und will noch ein bisschen im Arm auf dem Ball geschaukelt werden. Das ist dann auch die Zeit, in der wir Erwachsenen uns über den Tag austauschen, wenn wir vorher keine Gelegenheit hatten, oder besprechen, was am kommenden so ansteht.

Im besten Falle wird das Baby nach 21 Uhr noch einmal gestillt. Danach wird es ins Bettchen gelegt und ich hoffe, hoffe, hoffe, dass der Magen nicht vor 2 Uhr nach neuer Milch ruft. Schaffen wir ein Stillen nach 21 Uhr ist das auch der Fall. Nicht immer klappt das aber… Oft schlafen wir zwei Damen des Hauses dann relativ parallel und Finger in Händchen ein.

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So präpariert wie das Schlafzimmer ist, strahlt es auch an wilderen Tagen immer Ruhe aus. Ist das Kind im Wohnzimmer in unzufriedener Stimmung, unfroh und kommt nicht zur Ruhe, ist dies meist mit dem Eintritt ins Schlafzimmer deutlich besser. Daher ist für mich unser Ritual Gold wert. Denn es funktioniert!

Glücksmomente: den Papa mit dem Baby auf dem Ball anschauen; das schlafende Baby beobachten; den Zeigefinger im kleinen Händchen gefangen wissen


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5 Kommentare zu „Unser Abendritual

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